023 – Tiefe Anpassung – ein Wegweiser durch die Klimatragödie

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„Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind und uns tief ins Herz schauen, wenn wir von dort ausgehend ehrlich sind, geht es nicht darum, die Menschheit zu retten. Es geht um unseren Mut, zu lieben wie wir nie zuvor geliebt haben.“

SKEENA RATHOR, EXTINCTION REBELLION UK

Was finden wir auf der anderen Seite, wenn wir durch die Verzweiflung und die Hilflosigkeit angesichts der Klimatragödie gegangen sind? Was passiert, wenn wir uns dem Schmerz stellen um das, was schon verloren ist und was wir noch verlieren werden?

Wir laden Dich ein auf eine Erfahrungsreise zu gehen, zusammen mit anderen, die bereit sind, den Zusammenbruch als bereits stattfindend, die Katastrophe als wahrscheinlich und das Aussterben der Menschheit als möglich zu betrachten.

Aber macht der Gedanke, dass es für eine Rettung vor dem Kollaps zu spät sein könnte, nicht depressiv, verängstigt und hoffnungslos? Das ist der gängige Vorwurf an die Arbeit der Deep Adaptation: Menschen würden durch die Beschäftigung mit dem möglichen Zusammenbruch in Hoffnungslosigkeit versinken anstatt zu handeln.

Die alten Weisheitstraditionen, aber auch die moderne Trauer- und Sterbeforschung sagen etwas anderes: Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung haben einen bedeutenden Platz in der Welt. Sie sind ein notwendiger Schritt in einem Verarbeitungsprozess, der – wenn er gelingt – zu einer neuen Art von Selbst- und Weltwahrnehmung führt. 

Der Mensch handelt dann von einem anderen inneren Ort heraus: nicht mehr der „Kampf gegen“ bestimmt seine Aktionen, sondern die Liebe, die daraus erwächst, dass er sich dem Schmerz um die Welt stellt. 

Sich der unangenehmen Wahrheit und der damit verbundenen Gefühle zu stellen führt also in der Regel nicht wie angenommen in Depression und Apathie, sondern ins Handeln aus Liebe. Von da aus können neue Wege entstehen.

„It’s already too late – and it’s never too late“

CHARLES EISENSTEIN

Dieser Online-Kurs öffnet einen Raum, in dem wir uns gegenseitig darin unterstützen, zu fühlen was wir fühlen. Wir arbeiten an dem Verständnis der emotionalen Prozesse, die in uns und kollektiv angesichts der Klimakatastrophe wirken und entwickeln daraus mögliche Handlungsoptionen für uns selbst und für die Welt.

Kursleitung:

Claudia Junker

Personal- und Organisationsentwicklerin, Systemische Beraterin (SG), Trainerin und Coach mit den Schwerpunkten spirituelle Ökologie, Kommunikation und Gruppenprozesse.

Walter Oelschlaeger

Staatlich anerkannter Erzieher, Focusing-Berater, zertifizierter Mediator, zertifizierter Beziehungstrainer, Yoga-Kursleiter, Atemkursleiter.

Kursstruktur:

Wechsel von Zeiten der Selbstreflexion und Zeiten des Austausches in Gemeinschaft.

ElementZeit/Termin
2 Wochen Vorbereitungsphase
(zeitlicher Invest mind. 3 Stunden)
07.05.2020 bis 21.05.2020
Online-Session (ca. 120 min)Do., 21.05.2020, 19:30 – 21:30 Uhr
2 Wochen Reflexionsphase 
(zeitlicher Invest mind. 3 Stunden)
21.05.2020 bis 04.06.2020
Online-Session (ca. 120 min)Do., 04.06.2020, 19:30 – 21.30 Uhr

Teilnahmevoraussetzungen:

Wir bitten Dich die unten stehenden drei Fragen zu beantworten, die uns helfen, Deinen Hintergrund, Deine Motivation und Deine Erwartungen an den Kurs kennenzulernen. Du erhältst dann kurzfristig Antwort von uns.

Bitte melde Dich nur an, wenn Du an beiden Online-Sessions teilnehmen kannst, bereit bist, Dich auf diese wie im Kurs vorgesehen vorzubereiten sowie Dir Zeit zu nehmen, jeweils während der gesamten Session anwesend zu sein.

Kursgebühr:

Der Kurs wird angeboten als Gabe. Zugleich kannst Du unsere künftige Arbeit jederzeit (vor, während und nach dem Kurs) mit einem Beitrag unterstützen, der sich für Dich richtig anfühlt. Wir vertrauen Deinem Urteil und respektieren Deine finanziellen Möglichkeiten.

Was bisherige Kursteilnehmer:innen sagen:


Fragen zur Anmeldung


Kursleitung

Nicht Gebucht

Kurs Beinhaltet

  • 9 Lektionen
  • 9 Themen